Dieser Lockdown zerschmettert

Die Branche, Gastronomie und Hotellerie, hatte sich während der Sommermonate ein wenig von den Schließungen des Frühjahrs erholt, was jetzt ansteht, zerschmettert sie. Heute müssen Gehälter bezahlt werden, doch die Kasse ist leer. Kurzarbeitergeld (Kug) für die Beschäftigten, die ihren Lohn spätestens morgen erwarten dürfen, kommt erst am 15.12.20. Ein befragter Hotelier von der Düsseldorfer Königsallee hat am Wochenende in seinem Restaurant 3% seines Umsatzes gemacht, den er an einem normalen Adventswochenende zu erwarten hat. Das Hotel ist minimal ausgelastet. Er kann seine Payroll nur bedienen, weil er verständnisvolle Eigentümer hat. Das ist aber eher die Ausnahme in der Branche, denn die sind in der Regel auf pünktlichen Geldeingang angewiesen, weil so manches Objekt auf Kante genäht ist.

Besonders erbost sind befragte Hoteliers und Gastronomen, weil sie sich an alle von der Executive verordneten Regeln gehalten haben, mit viel Aufwand das System auf Abstand, Belüftung und Desinfektion ausgerichtet haben. Erbost sind sie auch, weil die gastgewerblichen Verbände, insbesondere Deutscher Hotel- und Gaststättenverband sowie Hotelverband Deutschland in Berlin die jetzigen Schließungsverordnungen nicht verhindert haben. Es stehen mehr als 2 Millionen Arbeitsplätze auf dem Spiel. Zu denken, dass man das mit Überbrückungshilfen auffangen könnte, wird für naiv gehalten. Kredit gibt es auch keinen mehr. Banken schauen auf den Umsatz, bleibt der aus, egal aus welchen Gründen, wird der Geldhahn zugedreht. Dass man das in Berlin nicht sieht, stößt auf komplettes Unverständnis.




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