Internationale Hotelketten zum Kaufen

Zwei international agierende Hotelketten sind offensichtlich auf dem Markt. Das Wallstreet Journal berichtet, die Hyatt Holding sei an Starwood dran und aus der gleichen Quelle verlautet, die Accor S.A. an FRHI. Bestätigungen sind hierfür nicht zu bekommen. Aber es sprechen einige Indizien dafür, daß die Meldungen nicht aus der Luft gegriffen sind

Bei Starwood äußerte sich kürzlich Barry Sternlicht, ihr CEO bis 2005, unzufrieden mit der Performance der Gruppe. So ganz schlecht ist sie allerdings nicht. Für das dritte Quartal werden Gewinne in Höhe $ 294 Mill. ausgewiesen, vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Die Einnahmen pro verfügbarem Zimmer sind leicht rückläufig, wenn auch aufgrund von Verschiebungen bei den Wechselkursrelationen. Die Gruppe ist börsennotiert, was eine Übernahme erleichtert und Hyatt gilt als solvent, aber neue Unternehmensdaten von hier gibt es nicht, da die Unternehmensform keine Veröffentlichungen erzwingt.

Unter dem Dach von FRHI werden die Marken Raffles, Fairmont und Swissôtel betrieben. Hier sind die Eigentumsverhältnisse komplizierter. Eigentümer sind der Staatsfonds von Qatar und die Kingdom Holding. Die Deutsche Bank und Morgan Stanley sind beauftragt, den Wert der Unternehmensgruppe zu ermitteln. Accor ist durch den Verkauf von größeren Assets liquide, aber der größte Teil der Erlöse ist ausgeschüttet, was nicht heißt, daß sie nicht mehr vorhanden sind.




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