Streckenabhängige Maut europaweit

Die vom zuständigen Bundesministerium in die Warteschleife geschickte Maut für die Nutzung der deutschen Straßen und Autobahnen wird wohl dort verhungern. Sie paßt nicht mehr. Die EU-Kommission will eine streckenabhängige auf Basis gefahrener Kilometer. Das steht im Entwurf eines Strategiepapiers zur „Dekarbonisierung“ des Verkehrs, das die Kommission erarbeitet hat. Das Dokument hat das Nachrichtenportal Politico im Internet publiziert.

Wie es heißt, werden Standards für ein EU-weit kompatibles, elektronisches Mautsystem arbeitet. Damit sollen neuen Anbietern von Mautdienstleistungen der Markteintritt erleichtert und die Betriebskosten für die Mauteinhebung sinken.

Außerdem plant die Kommission ein EU-Gesetz über die Zertifizierung von CO2 Abgasen und den Treibstoffverbrauch von neuen, schweren Lkw. Diese werden für ein Viertel der Verkehrsabgase verantwortlich gemacht, mit steigender Tendenz. Hier hat die EU es eilig: Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von elf Jahren sind die meisten Lkw, die 2020 verkauft werden, 2030 immer noch in Betrieb. Doch bis dahin will die EU die CO2-Emissionen um 40% gegenüber1990 drosseln.




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