Home Sharing gewinnt Akzeptanz

Wer seine Wohnung zeitweise untervermieten oder Reisenden seine Couch zur Verfügung stellen will, kann hierfür verschiedene Online-Portale nutzen. Fast 7 Mill. Internetnutzer in Deutschland (12 Prozent von allen) haben schon einmal Wohnraum auf einer solchen Plattform angeboten – entweder kostenlos auf Webseiten wie CouchSurfing und BeWelcome oder gegen Bezahlung auf Portalen wie Airbnb, Wimdu, booking.com, HomeAway und 9flats. Im letzten Jahr waren es erst 4 Mill. (7 Prozent). Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Vor allem in der Generation der 30 bis 49jährigen werden Online-Angebote für die Vermittlung von Privatunterkünften immer beliebter: Bereits jeder fünfte Internetnutzer (19 Prozent) dieser Altersgruppe hat Reisenden schon einmal seine Wohnung oder ein Zimmer über eine Online-Plattform zur Verfügung gestellt. Unter den 14 bis 29jährigen hat jeder Achte (12 Prozent) auf diese Weise eine Unterkunft angeboten, unter den 50- bis 64-Jährigen waren es 7 Prozent. „Für viele private Vermieter spielen neben den finanziellen auch soziale Aspekte eine Rolle. „Die Politik sollte die Akzeptanz für die neuen Formen des Reisens weiter erhöhen. Das Home Sharing, also das gelegentliche Vermieten von privatem Wohnraum, muss vom kommerziellen Ferienwohnungsbetrieb abgegrenzt werden. Es ist schlichtweg Verschwendung von Wohnraum, wenn man gelegentliches Vermieten verbietet. Es muß konsequenterweise von der behördlichen Genehmigung freigestellt werden“, so sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Einige Städte hätten in Spitzenzeiten Schwierigkeiten, genug Unterkünfte für Geschäftsreisende und Touristen anbieten zu können – also z. B. während großer Messen, Festivals oder Sportereignissen. Vor allem in solchen Stoßzeiten sei eine Unterkunft in Privatwohnungen eine gute und bezahlbare Alternative.




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