Steuerlücken geschlossen

Im Auftrag der G20 hat die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) den Standard für den internationalen Informationsaustausch auf Anfrage in Steuersachen dahingehend ausgeweitet, daß auch nach Bankinformationen und nach wirtschaftlichen Nutznießern von Konten bzw. Unternehmensstrukturen gefragt werden kann. Darüber hinaus beauftragte die G20 auf maßgebliche Initiative von Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble die OECD, den Standard für einen automatischen Informationsaustausch über Finanzkonteninformationen zu entwickeln.

Der erste automatische Informationsaustausch über Finanzkonten nach dem gemeinsamen Meldestandard CRS begann am 30.09.17 zwischen Deutschland und 49 Staaten und Gebieten. Dies ist ein Meilenstein bei der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Steuervermeidung, sagt die Regierung. Weitere Staaten und Gebiete sollen hinzukommen. Deutschland wird sich im Rahmen der OECD-Arbeiten weiter dafür einsetzen, möglichst viele in diesen Informationsaustausch einzubeziehen.
Quelle: Neue Fakten hotelintern Nr. 11/17




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