Einahmen sprudeln - Wirtschaft bekommt nichts zurück

Bund, Länder und Gemeinden können auch in den nächsten Jahren mit höheren Steuereinnahmen rechnen. Nach der Prognose des Arbeitskreises Steuerschätzungen werden die gesamtstaatlichen Steuereinnahmen von € 734,2 Mrd. im Jahr 2017 auf € 889,6 Mrd. im Jahr 2022 steigen. Der Arbeitskreis „Steuerschätzungen“ hat somit seine letzte Prognose vom Mai 2017 nach oben korrigiert.

Die erfreuliche Entwicklung bei den Steuereinnahmen ist Beleg und Folge der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Das Wachstum der letzten Jahre setzt sich fort mit starker Inlandsnachfrage und Beschäftigung, die sich auch in einem robusten Anstieg bei den Löhnen zeigt.

Verglichen mit der Steuerschätzung vom Mai 2017 werden die Steuereinnahmen im Jahr 2017 insgesamt um € 1,8 Mrd. höher ausfallen. Für den Bund ergeben sich im laufenden Jahr Mehreinnahmen von € 0,2 Mrd. Länder und Gemeinden haben Mehreinnahmen von € 3,3 Mrd., bzw. €1,7 Mrd.

Auch für die Jahre 2018 bis 2021 wird das Steueraufkommen über der Schätzung vom Mai 2017 liegen.

Der geschäftsführende Finanzminister Peter Altmaier hat gleich nach Veröffentlichung der Steuerschätzung laut werdenden Rufen nach einer Steuerreform mit einer verringerten Belastung der Firmen und Beschäftigen eine Absage erteilt. Und auch die FDP rückt in den Koalitionsverhandlungen von ihrer während des Wahlkampfs geforderten Steuerreform ab.




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