Weniger Steuern in Österreich

Hoteliers und Campingplatzbetreiber in Österreich zahlen ab 01.11.18 weniger Steuern. Der Steuersatz wird von 13% auf 10% gesenkt, teilte die auch für Tourismus zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) mit. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für das Ziel der Bundesregierung, die Abgabenquote zu senken“, so die Ministerin in einer Aussendung.

Die jetzige Regierung in Wien nimmt damit eine Maßnahme der SPÖ-ÖVP-Vorgängerregierung zurück, die im Mai 2016 den Steuersatz von 10% auf 13% angehoben hatte, was viel Unmut erzeugte. Die SPÖ kritisiert die nunmehrige Rücknahme, da die 13% die Tourismuswirtschaft ohnehin schon deutlich bevorzuge, denn der normale Mehrwertsteuersatz beträgt 20%.

Köstinger wiederum erinnerte daran, daß Österreich bei der Besteuerung von Leistungen der Hotellerie nun auf gleichem Niveau wie Frankreich und Italien liege.

Die deutschen Hoteliers haben es noch besser, für Logis sind 7% fällig. Hier wird von den gastgewerblichen Verbänden angestrebt, auch den Restaurantumsatz mit dem ermäßigten Steuersatz auszustatten. Besonders ärgerlich wird empfunden, daß das abgeben Frühstück mit 19% belastet ist, was erstens regelwidrig ist und zweitens unverhältnismäßig viel Bürokratie erfordert.




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