Wo und was in Hotelimmobilien investiert wird

Mit einem Umsatz in Höhe von € 617 Mio. startet der Hotel-Investmentmarkt stark ins Jahr 2019. Im Vergleich zum langjährigen Schnitt ist das Ergebnis damit erneut als überdurchschnittlich einzuordnen (+13 %). Im Gegensatz zum ersten Quartal 2018 generiert sich das Volumen jedoch ausschließlich aus einzelnen Transaktionen; Portefeuilleverkäufe konnten nicht registriert werden, sagt BNP Paribas Real Estate.

In den ersten drei Monaten des Jahres wurde der Markt in ungewöhnlich starkem Maße von Spezialfonds dominiert. Sie zeichnen für einige der größten, aber auch mit Abstand für die meisten Transaktionen verantwortlich und stellen damit rund 48 % des Umsatzes. Mit Anteilen zwischen 9%und 10% liegen Immobilienunternehmen, Investment/Asset Manager sowie offene Fonds allesamt sehr nah beieinander. Auch Immobilien AG, bzw. REIT kommen mit knapp 8 % auf einen ähnlichen Anteil. Vervollständigt wird das Ranking von gemeinnützigen Institutionen/Stiftungen (5%) sowie Versicherungen (4%). Die in diesem Segment traditionell recht starken Eigennutzer sind dagegen im ersten Quartal noch nicht in nennenswertem Umfang in Erscheinung getreten.

Mit einem Ausländeranteil von rund 53% bleibt das Verhältnis in- und ausländischer Anleger ausgewogen. Im Vergleich zum gewerblichen Investmentmarkt (36%) ist die Beteiligung aus dem Ausland in diesem Segment damit nach wie vor etwas höher. Bisher war das Engagement von europäischen, asiatischen und nordamerikanischen Investoren sowie von Anlegern aus dem Nahen Osten recht ausgeglichen.

Zwar befindet sich das Hotel-Investmentvolumen über Vorjahresniveau, die Verteilung auf das Bundesgebiet weicht jedoch erheblich vom ersten Quartal 2018 ab. In den bedeutenden Märkten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart) summieren sich Hotel-Investments auf knapp € 202 Mio. , was einem Rückgang um rund 44 % gleichkommt. Verantwortlich hierfür ist nicht ein rückläufiges Investoreninteresse, sondern wie auch in anderen Assetklassen ein nicht ausreichendes Angebot. Innerhalb der bedeutenden Städte hat sich das Ranking ebenfalls erheblich verschoben. Auf dem ersten Platz findet sich aktuell Hamburg mit rund € 75 Mio.) vor Düsseldorf (€ 58 Mio.), Stuttgart (€31 Mio.), Köln (€ 26 Mio.) und Berlin (€ 12 Mio.). In Frankfurt/M., Leipzig und München konnten zu Jahresbeginn überhaupt keine Umsätze registriert werden.

In vielen Aspekten mögen die Zahlen zum Jahresauftakt eine Momentaufnahme sein. Wir schließen aber nicht aus, dass zum Jahresende 2019 erneut die 4-Mrd.-€-Marke überschritten wird, sagt die Bank




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