ALARM

Der Deustche Hotel- und Gaststättenverband schlägt Alarm. „In unserer Branche verschärfen sich die fatalen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise von Tag zu Tag. Bereits jetzt befinden sich viele Betriebe am Rande ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit", sagt Guido Zöllick - Foto oben -, Präsident des Verbandes und fordert sofortige Maßnahmen für das Gastgewerbe. „Notwendig sind jetzt schnelle, effektive Liquiditätshilfen mit einer 100prozentigen Haftungsfreistellung und mit einer langjährigen Tilgung, die Möglichkeit von Steuerstundungen, ein effektives Hilfsprogramm in Form von direkten Finanzhilfen sowie Steuerentlastungen wie die Anpassung des Mehrwertsteuersatzes für alle Speisen im Gastgewerbe auf sieben Prozent."

„Ohne schnelle und effektive Hilfe befürchten wir eine Welle von Insolvenzen, die Zehntausende Arbeitsplätze vernichtet", erklärt Zöllick. Viele Betriebe hätten kaum Liquiditätsspielräume. „Trotz ausbleibender Umsätze laufen die Kosten weiter." Zugleich brechen Wirtschaftskreisläufe zusammen. „Große wie kleine Betriebe der Zulieferindustrie, regionale Partner aus Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistung sind betroffen", erklärt der Präsident. „Die Zukunft vieler der 223.000 Unternehmen des Gastgewerbes mit über 2,4 Millionen Erwerbstätigen ist akut bedroht."




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