Jetzt geht es um die Arbeitsplätze

Die Betriebsschließungen als Folge der Ausrufung einer Pandemie hat das Gastgewerbe in Deutschland in eine existenzielle Krise gestürzt, die nun vom Statistische Bundesamt (Destatis) in Zahlen gefasst wird. Es sank der reale Umsatz in den Restaurants und Hotels im April 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 75,8%. Das korrespondiert mit den Zahlen zum Reiseverkehr. Der Umsatz der Beherbergungsbranche lag im April 2020 - wie berichtet - real 88,6 % unter dem Vorjahreswert. Dass die Umsätze im Gastgewerbe nicht noch ärger zurück gegangen sind, ist dem Umstand zu danken, dass Abholen und Liefern erlaubt blieb. Betriebe, die darauf schon vor der Corona-Krise setzten, konnten ihre Umsätze halten oder gar steigern. Andere entwickelten in der Not den Liefer- und Mitnahmeservice erstmalig und nutzten damit die Möglichkeit für Einnahmen.

Die kumulierten Umsatzverluste für die Gesamtbranche im März (hier lag das Umsatzminus bei 45 Prozent) und April beziffert der DEHOGA auf ungefähr # 10 Mrd. Der Präsident des Verbands, Guido Zöllick: „Für jeden Betrieb im Sinne von Arbeitsstätte müssen Überbrückungshilfen zur Verfügung stehen. Denn die Unterstützungsmaßnahmen des Staates dienen ja der Sicherung von Arbeitsplätzen.“




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