Auch Austrian Airlines

mit „Vorzugspreismodell“. Die Airline hat die Kundschaft darüber informiert, daß sie - genau wie die Lufthansa und die Swiss - die Kosten der Reservierung, welche die CRS berechnen, an die Reisemittler weiter geben. Das sogenannte Vorzugspreismodell wird von Reisebüros als Versuch gewertet, die Geschäftsbeziehung zwischen Reservierungssystemen und Fluggesellschaften auf dem Rücken des Vertriebs auszutragen. Es habe negative Auswirkungen auf die Transparenz der Flugpreise für den Kunden. Der Vertrieb von Flugscheinen der Austrian Airlines werde unnötig verteuert. Zudem werden auf Seiten der Kunden und der Reisebüros die Abrechnung-Prozesse aufwendiger, sagt der DRV.
Derweil setzt die Fluggesellschaft den Rotstift an. Der Belegschaft wird dabei auch ein temporärer Gehaltsverzicht abverlangt. Strecken werden weiter ausgedünnt.
„Um in der aktuellen Krise die Liquidität sicherzustellen und den erwarteten Ertragseinbruch zu kompensieren, werden befristet wirksame Maßnahmen eingeleitet“, teilte einer der beiden Interimschefs, Peter Malanik, mit. Es gehe um ein „kurzfristiges Krisenpaket“ im Umfang von € 225 Mill. Darüber wurden die Mitarbeiter informiert, meldet der online Dienst des in Wien erscheinenden WirtschaftsBlatts. Auch von den Lieferanten werden Sanierungsbeiträge verlangt. Investitionen werden gestrafft. In Summe sollen so weitere Ausgaben in einer Größenordnung von € 110 Mill. vermieden werden.




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