Was Feuerstellen so anrichten

Mehr als 15 Mill. Feuerstellen und Holzheizanlagen wurden in Deutschland gezählt. Danach verheizt etwa jeder vierte Haushalt Scheitholz, Hackschnitzel oder Holzpellets. Doch wenn kräftig gefeuert wird, wird Kohlendioxid ausgestoßen. Und nach herrschender Meinung verursacht das steigende Temperaturen der Atmosphäre. Außerdem ist dabei auch viel Feinstaub unterwegs. Hinzukommt, daß Rauch aus holzbefeuerten Kaminen schädlicher ist als das, was der gesamte Straßenverkehr verursacht. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes liegen die Emissionen aller „Kleinfeuerungsanlagen" zeitweise über den Gesamtemissionen der Autos. Was im Wohnzimmer den Wohlfühlfaktor erhöht, trägt maßgeblich zur Überschreitung der Feinstaub-Grenzwerte bei.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Menge des verfeuerten Holzes vervielfacht.

Derzeit werden in Deutschland laut einer Studie der Universität Hamburg jährlich fast genauso viel Holz und Holzprodukte zur Erzeugung von Energie verbrannt (gut 70 Mill. kbm), wie laut Bundeswaldinventur im deutschen Wald geschlagen wird (etwa 76 Mill. kbm).

Dabei wird Holz als das nachhaltigste Heizmaterial überhaupt apostrophiert. Die Klimabilanz wird als positiv bezeichnet, so lange weniger Holz verbraucht wird als nachwächst. So wird ein positives Image für Holz aufgebaut. Man unterscheidet zwischen gutem und bösem Kohlendioxid (CO2). Dabei wird die Atmosphäre das nicht unterscheiden. Gutes CO2 entsteht bei der Verfeuerung von nachwachsenden Rohstoffen, so die herrschende Meinung, böses bei fossilen.

Die Bundesregierung unterstützt den Einbau von Pellet- und Hackschnitzel-Heizungen mit Fördergeld. Der Holzverbrauch wird dadurch angeheizt.
Quelle Neue Fakten hotelintern NFh Nr.12/17.




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