Wie Gastronomie durchkommen kann

Während der Zorn in der Gastronomie und Hotellerie wächst, weil die Beschränkungen, die ihr auferlegt werden, die Corona-Infektionen nicht wirklich reduzieren – In Portugal sollen Sterne-Gastronomen aus Protest gegen die erlassenen Maßnahmen in einen Hungerstreick getreten sein –, bemühen sich die gastgewerblichen Verbände in Deutschland ihre Mitglieder zu besänftigen und haben Ratschläge. Der bayerische Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands hat herausgefunden, dass, nach den ersten Abschlagszahlungen, die direkt im Anschluss an die Antragsstellung erfolgen, die Restbeträge der Novemberhilfe wohl erst ab Anfang Januar ausbezahlt werden. Die dafür zuständige Behörde spricht von Softwareproblemen, die dafür verantwortlich seien.

Um zu verhindern, dass Betriebe in Zahlungsschwierigkeiten bzw. -unfähigkeit kommen, ist der Verband im Austausch, u. a. mit der bayerischen Staatsregierung sowie IHK, vbw, KfW und Bürgschaftsbank Bayern, um Möglichkeiten einer Zwischenfinanzierung auszuloten. Auch die Bundesregierung habe eine zeitnahe Lösung versprochen und stehe im Austausch mit der EU in Bezug auf die Anpassung des Beihilferahmens und der Beantragung der Novemberhilfe plus. Hier geht es um die größeren Summen, die große, mittelständische Betriebe, benötigen.

Der Verband rät Betrieben, die eine Finanzierungslücke überbrücken müssen, Kontakt zu ihrer Bank aufnehmen. Oftmals reiche eine Abtretung der Leistungsansprüche in entsprechender Höhe an die Bank, um zu verhindern, in der Zeit bis zur Auszahlung in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.




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