Mit Green Exhibitor Award prämiert

Das German Convention Bureau e.V hat auf der Geschäftsreisemesse Imex in Frankfurt/M. (21.-23.05.13) ein gutes Beispiel für Nachhaltigkeit abgeliefert. Es hat „Tools“ entwickelt, die den schädlichen Einfluß von Meetings und Events auf die Umwelt minimiert. So wurde das Büro als würdig für den Award empfunden.

Aktuelle Marktrends sind anders
Dabei sind „Green Meetings“ für Veranstalter eigentlich kein Thema, wie die Hotelkette Best Western ermittelte. Zum dritten Mal hat die weltweit größte Hotelgruppe das Buchungsverhalten von kleinen und mittleren sowie Großunternehmen bei Tagungen und Veranstaltungen in Deutschland analysiert und ist den aktuellen Markttrends auf den Grund gegangen. Befragt wurden dabei kleine und mittelständische Unternehmen sowie Tagungsplaner von Großkonzernen, die bei der Gruppe buchen. Damit ergibt sich ein repräsentatives Bild, aufgrund welcher Faktoren Unternehmen Hotels im sogenannten Mice-Segment (Meetings, Incentives, Conferences, Events) buchen und welche Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren festzustellen sind. Ausgewertet wurden in der Tagungsstudie aktuelle Markttrends, u. a. ökologische Aspekte, Rahmenprogramme und Anfragewege beim Planen und Buchen von Firmenveranstaltungen.

Rahmenprogramme verlieren an Bedeutung

Die Ergebnisse der Umfrage in Bezug auf Rahmenprogramme zeigen eine spannende Entwicklung: Während 2012 für knapp die Hälfte der befragten Unternehmen (45%, 2011 40%) Rahmenprogramme bei ihren Veranstaltungen zum festen Bestandteil gehörten, schließen sich nur 16% der Umfrageteilnehmer im Jahr 2013 dieser Aussage an. Ein Drittel der Unternehmen findet Rahmenprogramme wichtig, kann aber kein Budget dafür aufbringen (31%, 2012: 24%, 2011: 37%). Mehr als die Hälfte der Befragten hat kein Interesse an Rahmenprogrammen bei Tagungen (53%). 2012 lag dieser Wert noch bei 31%, 2011 bei 23%. „Wir sehen in der nachlassenden Nachfrage in Bezug auf Rahmenprogramme ein Indiz dafür, dass Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr preissensibler geworden sind. Im klassischen Seminargeschäft spielen Rahmenprogramme eine offenbar eher untergeordnete Rolle.

Schulungen liegen vorn

Besonders auffällig sind die Umfrageergebnisse im Bereich „Green Meetings“. Das Tagen unter ökologischen Aspekten ist in der Öffentlichkeit und den Medien eines der vieldiskutierten Trendthemen mit scheinbar hoher Relevanz. Die Ergebnisse der Best Western Studie zeigen ein anderes Bild: Für nur etwa jedes zehnte befragte Unternehmen (12%) spielen umweltverträgliche Tagungsangebote bei der Buchungsentscheidung eine wichtige Rolle (2012: 21%, 2011: 18%). Für 88% der Mice-Veranstalter ist „green“ kein ausschlaggebendes Entscheidungskriterium. „Das Interesse am ,nachhaltigen Tagen’ ist bei Buchern auf einem niedrigen Niveau, was der Bedeutung des Themas in der Öffentlichkeit widerspricht“, sagt Marcus Smola, der Chef der Deutschland GmbH. In der Umfrage haben die Teilnehmer angegeben, welche Veranstaltungsarten vorwiegend gebucht werden. Dabei fällt ein Drittel aller gebuchten Veranstaltungen auf Trainings, Seminare und Schulungen (33%). Dahinter schließen sich mit jeweils 16% Kongresse und klassische Fachtagungen an. Incentives sowie Weihnachtsfeiern oder Jubiläen folgen mit jeweils 9%, wie vorab in der print Ausgabe von NFh zu lesen war.




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