Was Schokolade sonst noch bewirkt

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Schokoladenkonsum führt zu einem reduzierten Risiko für koronare Herzkrankheiten, Schlaganfall und Diabetes Dabei ist ein moderater Schokoladenverzehr am günstigsten, um sich davor zu schützen.

Das ist das Ergebnis von Studien, über die Forscher der Universität von Wuhan in China berichten. Dabei recherchierten sie den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Schokolade und dem Risiko für koronare Herzkrankheiten (KHK), Schlaganfall und Diabetes und werteten diese im Rahmen einer Meta-Analyse aus. Eine solche Analyse ist ein Verfahren, dass die Ergebnisse verschiedener Studien zu einem wissenschaftlichen Forschungsgebiet zusammenfasst und bewertet.

Die chinesischen Forscher werteten sechs Studien zu KHK, sieben Studien zu Schlaganfall, fünf Studien zu Diabetes aus; einige Studien untersuchten mehrere Krankheiten gleichzeitig. Es wird von 508 705 Teilnehmern berichtet. Der Vergleich von Personen mit dem höchsten und dem niedrigsten Schokoladenverzehr verdeutlichte, dass Personen mit dem höchsten Schokoladenverzehr ein niedrigeres Risiko sowohl für koronare Herzkrankheiten als auch für Schlaganfall und Diabetes aufwiesen. Der Zusammenhang war dabei n i c h t gleichmäßig (gleichmäßig in dem Sinne, dass pro Anstieg des Schokoladenkonsums um eine bestimmte Menge, auch eine dementsprechend proportionale Reduktion in dem Krankheitsrisiko gesehen wurde). Bei den Studien zu den koronaren Herzkrankheiten und zum Schlaganfall unterschied sich das Risiko zu erkranken z.B. nur wenig, wenn drei Portionen oder zehn Portionen Schokolade pro Woche verzehrt wurden (eine Portion entspricht dabei 30 g Schokolade). Die Studien zum Diabetesrisiko deckten auf, dass die optimale Dosis an Schokolade zur Reduktion des Diabetesrisikos bei zwei Portionen pro Woche lag. Das Diabetesrisiko konnte beim Verzehr von mehr als sechs Portionen Schokolade pro Woche nicht weiter reduziert werden.




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