Die getränkegeprägten kleinen Gastronomen sind sauer

Der Bürger für Freiheit und Toleranz e.V., der Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband im Dehoga und der Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur e.V. haben das Münchner Institut für Marktforschung beauftragt, herauszufinden, wie das seit einem Jahr im Freistaat praktizierte Rauchverbot wirkt. Untersucht wurden die Betriebstypen Bar/Lounge, Bistro, Coffee Shop, Disco/Club, Gaststätte und Kneipe. Die Untersuchung wird als repräsentative Stichprobe gewertet. Es gab Antworten von mehr als 600 Betrieben, wovon 410 Interviews berücksichtigt wurden. Dabei kam heraus:
+ Die große Mehrheit hält das Rauchverbot für eher schlecht,
+ rund 30% der Gäste bleiben weg,
+ fast 2/3 der Gäste bleiben kürzer,
+ die Mehrheit der Stammgäste kommt seltener,
+ 2/3 der Unternehmen beklagen Umsatzrückgänge, im Durchschnitt um 28%,
+ im Durchschnitt sind rund 60% der Gäste Raucher,
+ die große Mehrheit der Gäste hält sich an das Rauchverbot,
+ 1/3 der betroffenen Gastronomen hat Entlassungen oder Arbeitszeitverkürzungen vorgenommen, bzw. überlegt, dieses zu tun,
+ Entlassungen treffen Festangestellte und Aushilfskräfte gleichermaßen,
+ knapp 30% der Befragten denken über eine eventuelle Schließung nach.
(Die Untersuchung insgesamt liegt als pdf vor und kann angefordert werden.)




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