Kritische Bemerkung zum Nachtflugverbot in Frankfurt/M.

Der BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) e.V. äußert sich äußerst kritisch zum vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof erlassenen Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen. Der Verein vertritt und fördert die gemeinsamen Interessen von mehr als 100 Airlines. Anlaß ist die Inbetriebnahme der neuen Landebahn.
Die öffentlich geäußerte Frage eines BARIG-Mitglieds, ob unter diesen Umständen die Eröffnung der Bahn überhaupt stattfinden sollte, ist nachvollziehbar, sagt BARIG. „Leider gibt es nach diesem Gerichtsbeschluss keine Patentlösung. Die Situation ist so verfahren, wie sie verfahrener nicht sein könnte.“
Häufig genug ist in der Vergangenheit über die Gefahr der Verkehrsverlagerung im Luftverkehr und über drohende Arbeitsplatzverluste in Frankfurt im Falle eines absoluten Nachtflugverbotes diskutiert worden. Deshalb wird BARIG dies in der heutigen Stellungnahme zur Eröffnung der neuen Landebahn nicht im Detail wiederholen.
„Durch ständig einschneidende Maßnahmen für den Luftverkehr im eigenen Land, wie Nachtflugverbote oder Luftverkehrsteuer, entwickelt Deutschland „Konjunkturprogramme“ für andere Länder. Die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wird dabei aufs Spiel gesetzt, da eine Abwanderung in andere Länder immer attraktiver wird. Am Ende des Tages läuft der globale Luftverkehr einfach an uns vorbei“, so Martin Gaebges abschließend.




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