Henri Bach startet furios durch

Der Wechsel war spektakulär. Nach 28 Jahren verließ Bach die „Résidence" in Essen-Kettwig und ist jetzt Küchendirektor des luxuriösen Landhotels „Klosterpforte" in Harsewinkel-Marienfeld, verantwortlich für drei Restaurants und ein umfangreiches Veranstaltungsgeschäft sowie Kochkurse gehobener Natur. Kulinarisches Flaggschiff des weitläufigen, von der Familie Frie sehr persönlich geführten Anwesens ist „Rincklake's Restaurant". Hier steht Bach selbst am Herd, zusammen mit seinem Chefkoch Patrick Speck, der den Weg von Essen ins Münsterland mitging. Das seit Jahren eingespielte Duo bietet eine Regionalküche der Extraklasse – leicht und filigran, elegant und innovativ. Dafür stehen das Tatar und ein gebratenes Filet vom Ostseeschnäpel, mit Gelee und Espuma von Bratkartoffeln (!), Petersilienöl und heimischem Speck. Oder der Paderborner Lammrücken mit westfälischen Dicken Bohnen und – ein Hauch Mediterranes darf sein - Snocciolate Oliven-Polenta.

Den passenden Rahmen für Bachs Kochkunst bietet das einstige Wohnhaus des Malers Johann Christoph Rincklake aus dem 18. Jahrhundert. Drinnen prägen histo¬risches Fachwerk, aber ebenso schickes Design und anspruchsvolle Tischkultur das Ambiente. Draußen wird gerade Henri Bachs großer Kräutergarten nach altem klösterlichem Vorbild angelegt.

Fazit: Mit der Verpflichtung von Henri Bach und Patrick Speck und der damit verbundenen erfolgreichen Wiedereröffnung des „Rincklake's" ist Hotelier Reinhold Frie auf dem allerbesten Wege, seine „Klosterpforte" zu einem interessanten Reiseziel für Gourmets aus ganz Deutschland werden zu lassen, wie vorab in NFh Nr.05/12 berichtet.




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