Steuer vertreibt Passagiere

Das erwartete Gutachten des Bundesfinanzministeriums (BMF) zur Auswirkung der Luftverkehrsteuer bestätigt die Befürchtungen des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR). Die „Umweltabgabe“ habe den deutschen Flughäfen zwei Millionen Passagiere gekostet, so das Handelsblatt, dem das Gutachten vorliegen soll. Danach sei ein Teil der Fluggäste auf grenznahe Flughäfen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden ausgewichen. Das Bundesfinanzministerium bestätigt die Ergebnisse nicht, da das Gutachten dem Bundestag noch nicht vorliegt.

Die Bundesregierung hatte die Steuer 2011 eingeführt. Sie betrug je nach Entfernung zwischen € 8,- und € 45,- pro Passagier. 2012 wurde die Steuer wegen zusätzlicher Belastungen der Fluglinien mit der Einführung des Emissionshandels leicht gesenkt. Ursprünglich sollte sie wieder verschwinden. Jetzt wird eine Überprüfung angesagt.
Fundstelle: www.business-travel.de




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