Politik zu mehr Unterstützung aufgefordert

Der Präsident des Deutschen ReiseVerbandes (DRV), Jürgen Büchy, hat zum Auftakt der Jahrestagung des Branchenverbandes (15. bis 17.11.12) in Budva, Montenegro, die Politik aufgefordert, eine Wirtschaftsvernichtungspolitik nach dem Motto: „Sägen wir doch mal an dem dicken Ast, auf dem wir sitzen!“, endlich aufzugeben. Als besonders ärgerliches Beispiel nannte er die Luftverkehrsteuer, die nachgewiesenermaßen den heimischen Airlines Schaden zufügt. Ebenso das Emission-Trading-System (ETS), das international nicht durchsetzbar ist und einseitig Europa belastet. Oder die zunehmenden Nachtflugverbote, die wiederum besonders die deutschen Airlines treffen, die Produktivität verschlechtern und einseitig Mehrkosten für Tourismus und Exportindustrie erzeugen. „Ein Wahnsinn ohne jede politische Linie und Struktur“, so Büchy. Politik neige dazu, in Vierjahreszeiträumen oder in Wahlperioden zu denken und zu handeln, kritisiert er weiter: „Unserer Ordnungspolitik ist die Fähigkeit abhanden gekommen, zwischen Industrie- und Verbraucherinteressen ausgewogene Kompromisse zu finden, unser Wirtschaftspolitik fehlt der Mut – oder die Kraft –, sich gegen eindeutig wirtschaftsschädliche Entwicklungen in der Gesellschaft zu stemmen und Flagge zu zeigen. Wir fordern von unseren Wirtschafts- und Verkehrspolitikern aktive Unterstützung für die Reisebranche statt resignativem Zusehen beim fiskal- und verbraucherpolitischen Hexentanz.“




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