Christian Henze beim Tough Guy Race

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Drei Stunden Qualen, dazu Temperaturen um den Gefrierpunkt: Das ist das Tough Guy Race im englischen Wolverhampton. Mittendrin Christian Henze aus Kempten. Er sicherte er sich dort einen persönlichen Titel: Deutschlands härtester Sternekoch.

Christian Henze tauschte sein normales Outfit gegen einen bayrischen „Kampfanzug“ aus Lederhosen, Almhut und Sportschuhen. Für ihn war es vor allem die sportliche Herausforderung, die ihn reizte. Als leidenschaftlicher Skifahrer und vernarrt in Fitness liegt ihm Sport im Blut.

Doch das Tough Guy Race stellte alles bisher erlebte in den Schatten: Auf dem 150 Hektar großen Gelände reiht sich ein grausames Hindernis an das nächste. Wer dabei ist, hat auf der 12 km langen Strecke 21 Schikanen zu überstehen. Darunter brennende Heuballen, mit Eiswasser gefüllte Schlammlöcher, Elektrozäune und zehn Meter hohe Holztürme. Die Teilnahme kostet ab € 80,- und wird karitativen Zwecken zugeführt. Von den Teilnehmern kommen selten mehr als die Hälfte ans Ziel.

Christian Henze hat es bis ins Ziel geschafft – und das ganz ohne die typischen Verletzungen wie Knochenbrüche, Brandwunden oder Kreislaufkollaps. Der größte Feind? „Definitiv die Kälte,“ erinnert er sich. „Beim Sprung ins Eiswasser hatte ich das Gefühl, mein Kopf würde explodieren.“ Anschließend nahm er ein einstündiges Bad in einer heißen Wanne und war immer noch nicht warm. Dabei hat sich der 44jährige zusammen mit einem Allgäuer Team intensiv auf den Wettkampf vorbereitet: Sechs Wochen Training lagen hinter ihnen.

2011 konnte der Lauf erstmals von einem Ausländer, dem Göttinger Medizinstudenten Knut Höhler gewonnen werden. 2012 und 2013 verteidigte der Deutsche seinen Titel.




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