Ikea hat sich Marriott ausgesucht

Marriott International tritt in den Markt der budget Hotels ein. Stylisch übernachten zum kleinen Preis: Im Rahmen des Internationalen Hotel Investment Forums (IHIF) in Berlin und auf einer PK anläßlich der ITB stellte Marriott ein paar Einzelheiten des Konzepts einer neuen Marke „moxy hotels“ vor. Zielgruppe ist die jüngste Generation von Reisenden, die so genannten „Millennials“. Diese sollen durch stylisches Design, Service und vor allem günstige Preise angesprochen werden. Das erste Haus dieser Marke eröffnet voraussichtlich Anfang 2014 in Mailand.

Um Wachstum der neuen Hotelmarke zu erzeugen – so die offizielle Leasart - arbeitet Marriott mit Inter Hospitality als Entwickler und Eigentümer der ersten Hotels zusammen. Dabei handelt es sich um ein Schwesterunternehmen von Ikea. Weitere Impulse sind von Nordic Hospitality zu erwarten, der rmoxy als Franchisnehmer betreibt. Die Firma ist Hotelbetreiber, mit aktuell mehreren Häusern anderer Marken in Skandinavien, die sie managt.

„moxy steht für die nächste Generation von Reisenden – nicht nur die Generation X und Y, sondern auch Junggebliebene mit junger Einstellung, für die moderner Schick absolutes Muss ist“, so Arne Sorenson, Präsident und CEO Marriott International. „Das Hotelkonzept ist äußerst sorgfältig durchdacht und bedient ganz konkret Lifestyle und die Erwartungen dieser rasch wachsenden Kundenschicht. Wir glauben, dass Marriott hier eine echte Vorreiterrolle übernimmt und das typische Economy-Hotelerlebnis in Europa völlig neu definiert. Wir freuen uns sehr, die Marke gemeinsam mit Inter Hospitality als Eigentümer und Nordic als Franchise-Nehmer einführen zu können. Mit einem Immobilienspezialisten und einem erfahrenen Betreiber als Partner erwarten wir einen schnellen Start und einen für Marriott typischen hohen Servicestandard.“

Amy McPherson sagt, moxy biete eine riesige Chance zur Ausweitung des Marktanteils in Europa. Knapp die Hälfte aller Hotelzimmer, die es hier gibt, fällt in das Economy-Segment. Andererseits gehören nur 20 Prozent dieser Häuser einer Marke an. Die Amerikaner sehen eine ideale Ergänzung der bisherigen Aktivitäten in Europa.




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