Kempinki: Strategie zahlt sich aus

Reto Wittwer erläutert das Konzept von Sra Bua

Kempinski Hotels erzielten 2012 das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Registriert wurde ein Vorsteuergewinn in Höhe von € 20 Mill., wie auf der ITB von Reto Wittwer, Präsident und Vortandsvorsitzender der Hotelgesellschaft zu erfahren war. „Wir haben Kempinski von einem fast bankrotten in ein kernsolides Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von deutlich über 40% verwandelt. Unsere Hotels haben im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von € 1,1 Mrd. zum ersten Mal die Milliarden-Grenze überschritten.“ Die Eigentümerverhältnisse des Unternehmens sind seit mehr als 15 Jahren stabil. Die Mehrheitsgesellschafter stehen hinter der langfristigen Strategie der Gruppe und unterstützen sie „Damit sind wir als Hotelbetreiber ein starker und verläßlicher Partner für Investoren und Eigentümer...“

Die Hotelgesellschaft setzt mit Sra Bua kulinarische Zeichen und bereitet den Weg für neue Erlebnisse, wobei ein Dialog entsteht zwischen der asiatischen und der europäischen Küche. Das ermöglicht kreative Entdeckungsreisen, die ungekannte Geschmackserlebnisse ermöglichen und unvergeßlich bleiben. Nach Bangkok, den Kitzbüheler Alpen und St. Moritz wird nun im April im Hotel Adlon Kempinski Berlin mit dem Sra Bua by Tim Raue das vierte Sra Bua-Restaurant öffnen. Und Raue kehrt an den Platz seines seinerzeitigen Wirkens zurück, wenn auch unter anderen Vorzeichen.

Im Palais Hansen Kempinski Wien, das seit Anfang des Monats Gäste empfängt, gibt es für die Restauration ein völlig neues Konzept. Dabei besinnt man sich, daß die Küche ursprünglich der wichtigste Ort im Haus war – nicht nur zum Essen, sondern auch für das Zusammentreffen der Familie mit Freunden. Diese Idee wird jetzt mit neuem Leben erfüllt und bringt sie ins 21. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht hier die Interaktion zwischen Gästen und Küchenteam und der gesellige Genuß. „Die Küche“ im Palais Hansen gliedert sich daher in drei Bereiche: Küche, Wohnzimmer und Wintergarten. Damit haben die Gäste die Wahl, welches Ambiente ihnen jeweils besonders zusagt. Darüber hinaus stehen zwei Erlebnis-Kochstationen zur Verfügung, an denen die Gäste gemeinsam mit dem Koch Speisen zubereiten oder den Logenplatz für den Blick in die Töpfe einnehmen können. Auch für individuelle Kochevents in kleinen Gruppen sind die Kochstationen buchbar. Frühstück oder Brunch werden hier zum Marktplatz mit verschiedenen Stationen, an denen sich die Gäste ihr perfektes Frühstück zusammenstellen. Weiterer Bestandteil des Konzepts: Gerichte und Mahlzeiten werden – wie früher üblich – in Schüsseln und Töpfen direkt auf den Tisch gestellt. Für Kommunikation ist also gesorgt. Auch das soll in weiteren Kempinskis so werden.




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