Blackstone macht mit Hilton Kasse

Der international agierende Multi Blackstone (24 Niederlassungen weltweit) will mit Hilton worldwide Kasse machen. Er hat bei der „United States Sercurities and Exchange Commission“ den Börsengang angemeldet und den Wert mit $ 1,25 Mrd. beziffert, allerdings mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass es sich bei dieser Summe um einen Betrag handele, der ausschließlich bestimmt ist, die Anmeldegebühr zu beziffern. Daraus zu schließen, es handele sich um die zu erzielende Summe, ist unzulässig.

Blackstone kam 2007 in den Besitz der Hotelkette als den Aktionären der Hilton Co. $ 47,50 je Stück steuerfrei gezahlt wurde, woraus eine Summe von $ 26 Mrd. zu errechnen ist.

Die Hotelgesellschaft hat heute ungefähr 3 900 Hotels, entstand 1996 aus der Wiedervereinigung von Hilton und Hilton. Die beiden Hotelgesellschaften, die diesen Namen trugen und seit 1964 verschiedene Eigentümer und unterschiedliche Rechtsformen hatten, wurden wieder eine.

Hilton Hotels Corperation, zu der die Hotels, die den Namen Hilton in den USA und im übrigen Teil der Welt Conrad - der Vorname des Gründers - führen und Hilton International, zu denen alle anderen Hilton Hotels weltweit gehören, verständigten sich am 29.08.96 darauf, zunächst einmal den Markennamen gemeinsam zu verwenden und die wirtschaftliche Verflechtung der beiden Gesellschaften zu beginnen, was wahrscheinlich durch Tausch von Anteilen geschah.

Eigentümer von Hilton International war seit 1987 die britische Ladbroke Group plc. Sie kam in dem Besitz der Hotelgesellschaft, damals 160 Hotels weltweit, weil sich die Vorbesitzer, die Transworld Corperation auflöste. Über den Kaufpreis, den Ladbroke damals überweisen mußte, gab es nur Spekulationen. Bekannt ist, daß die ursprünglichen Forderungen sich auf $ 1 Mrd. beliefen und das die KLM, die sich für Hilton International interessierte $ 980 Mill. nicht zahlen wollte.

Noch 1993 strengte Hilton International einen Namensprozeß gegen die Corperation an, weil diese Hilton den Conrad Hotels zufügte, was nach der Trennung 1964 untersagt war. Die Millionenklage wurde in New York zwar eingereicht aber nicht weiter verfolgt. Auf der ITB 1994 befragte NFh John Wilson, Chief Operator und beim Amtsgericht München als Vorstand der Zweigniederlassung in Deutschland eingetragen, was er von einer Wiedervereinigung der Hiltons halte. Seine Antwort: "A nice dream." 1996 wurde er Wirklichkeit.




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