Warsteiner steht nicht zum Verkauf

Mit Blick auf die mögliche Abgabe der firmeneigenen Hotels hat Catharina Cramer einen Verkauf der Brauerei Warsteiner kategorisch ausgeschlossen. „Kurz und unmißverständlich: Unsere Brauerei steht nicht zum Verkauf – ohne wenn und aber,“ sagte die geschäftsführende Gesellschafterin dem Nachrichtenmagazin Focus.

Die Brauerei hat dem Vernehmen nach in 2014 mehr als 8% weniger ausgestoßen. Insgesamt ist der Ausstoß allerdings seit Jahren rückläufig. Die Brauerei war in den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts stark gewachsen mit Bierausstößen um die hl 6 Mill. p.a. Inzwischen liegt der Ausstoß hier unter hl 3 Mill.

In einer Presseaussendung vom heutigen Tage (06.07.15) legt die Brauerei nach: Der aktuelle Konzernabschluß der Haus Cramer Holding KG für das Geschäftsjahr 2013, veröffentlicht im Bundesanzeiger am 15.05.15, weist eine sehr gute Finanzlage aus, welche auch für 2014 nahezu unverändert gilt. Danach verfügt die Warsteiner Gruppe über ein Guthaben bei Kreditinstituten von knapp € 200 Mill. Selbst ohne die Verbindlichkeiten aus der US Anleihe (US-Private Placement in Höhe von rd. €87 Mill. aus 2006) beträgt das netto Geldvermögen der Haus Cramer Holding KG deutlich über 100 Mio. €.

„Wir blicken finanziell entspannt in die Zukunft. Die Anleihe aus 2006 ist lediglich vorgesehen, um zusätzlichen finanziellen Spielraum für weitere Akquisitionen zu haben“, erklärt Stephan Fahrig, CFO der Warsteiner Gruppe, die Lage (siehe auch NFh Nr.08/15, S.3 und S.10).




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