Glyphosat: Die Dosis macht das Gift

Glyphosat wurde erfunden, um konventionelle Landwirtschaft möglich zu machen. Nur diese kann die Bevölkerung zu vernünftigen Preisen ernähren. Wie gefährlich oder ungefährlich dieses Unkrautvertilgungsmittel ist, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Auf der einen Seite die Hersteller und Anwender auf der anderen Seite von amtswegen beauftragte und selbsternannte Umweltschützer. Die sind aus gegebenem Anlaß aktiv geworden und haben nachgewiesen, daß Spuren dieser Chemikalie im Bier sind. Sie wären auch sicher bei Getreide und anderen Feldfrüchten fündig geworden. Nur, das wäre natürlich nicht so publikumswirksam. Bei Bier stürzten sich alle Medien auf das Thema, ist es doch eines der Lieblingsgetränke weltweit und auch eins der Deutschen.

Als gesichert kann angenommen werden, daß die gefundenen Spuren, z.B. (in Hasseröder 29,74 Mikrogramm, das sind 29,74 millionstel Gramm pro Liter und bei Beck’s 0,5 Mikrogramm) nicht gesundheitsgefährdend sind. Das haben sich die Brauereien und andere bestätigen lassen.

Ärgerlich ist es doch, das so etwas im Bier ist, und die Brauereien waren durch die Veröffentlichung nicht zu sehr pikiert, um das auch zu sagen und versprachen, festzustellen, wie das Zeug ins Bier kommen kann, um es abzustellen.

Ob der Rummel, der um das Thema veranstaltet wird, ausreicht, Glyphosat insgesamt zu ächten, bleibt abzuwarten. Einige dafür zuständige Instanzen haben abgewinkt. Was wäre die Alternative? Entweder eine andere Chemikalie nehmen, die dem Unkraut an den Kragen geht oder wieder mit der Hacke durch die Ackerfurche gehen, wie vorab in NFh Nr.03/16 zu lesen war.




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