Avantgardistische Hotels in sicherem Hafen

Die deutschen avantgardistischen Hotels sind in sicheren Häfen angekommen. Nachdem Marco Nussbaum 49% der Anteile an drei prizeotels (550 Zimmer) an Rezidor abgab (wovon inzwischen eine Immobilie in andere Hände gelangte) für 14,7 Mill., haben nun die Gesellschafter von 25 hours 30% ihrer Anteile in die Arme der Accor S.A. gelegt. Dabei handelt es sich um acht Hotels, davon zwei in Hamburg; davon wird eins ausgenommen. Erzielt wurden nach offizieller Lesart € 30 Mill. Alles sehr stolze Preise, wenn man sie im Verhältnis zum Ertrag stellt, womit sich mal wieder bewahrheitet, daß es sich lohnt, etwas Außergewöhnliches zu schaffen.

Dem jetzigen Deal auf die Spur gekommen ist die Öffentlichkeit, weil die Beteiligten eine offizielle Anfrage ans Kartellamt stellten. Das war in dem Fall allerdings nur Formsache, denn da wo 25 hours präsent ist, ist Accor nicht marktbeherrschend. Was anderes wäre es gewesen, wenn ein Haus in Regensburg gewesen wäre. Da ist Accor führend und stärker vertreten als in London.




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