„Pop up my Bathroom“ wird fortgesetzt

Die virtuelle Situation manifestiert sich: pop up

„Was ist typisch individuell?“ und „Was für Typen individueller Bäder gibt es?“ fragt das Trendforum „Pop up my Bathroom“, das nach dem Start in 2009 zur ISH 2017 fortgesetzt wird. Die im Auftrag der Messe Frankfurt und von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS) ins Leben gerufene Trendplattform beschäftigt sich mit dem „Individuellen Bad“ und stellt aktuelle Trends in der Zeit vom 14. bis 18. 03.17 in Frankfurt/M. vor.

Acht Antworten gibt es auf diese Frage: Denn je nachdem, welchem Trend der Nutzer nachgeht und welche Prioritäten er setzt werden, wird das Bad komplett anders aussehen. Welche Trends dies sind und welche Möglichkeiten zur Individualisierung dem Konsumenten bei der Badplanung schon heute oder in naher Zukunft zur Verfügung stehen, wird in acht 3D-Collagen durchgespielt – im Foto und in natura auf der ISH 2017.

Tatsache ist, daß der Wunsch nach Originalität und nach Selbstverwirklichung immer stärker wird. Wenn heute vom individuellen Bad die Rede ist, sind nicht extravagante Ausstattungen oder besonders originelle Ideen gemeint, sondern ein in Funktion und Aussehen ganz auf den zugeschnitten, der in ihm heimisch werden will.
Egal, ob ein Bad aus einem Guß oder ein stylisches, mit Vintage-Elementen zusammengemixtes Arrangement sein soll: Bei den variantenreichen und enorm komplexen Sortimenten findet sich in fast jeder Kollektion der Markenhersteller eine Lösung für jede Einbausituation. Damit wird die Produktwahl endgültig zur Geschmacksfrage, denn viele Programme sind bis ins Detail individualisierbar. In der Dusche etwa können Düsen und Wasserauslässe individuell positioniert werden und in die Duschabtrennung lassen sich per Sandstrahl individuelle Wunschmuster „malen“ sowie Embleme in Spiegel, Glas oder Fliese integrieren. Badewannen und Waschtische gibt es bei den großen Lifestyle-Marken schon in „Colour on demand“, und sogar die Außenkontur der Badewanne kann durch den Kunden zum Teil selbst gestaltet werden. Selbst Waschtische in Keramik lassen sich heutzutage vollständig maßflexibel herstellen, ohne das es extra kostet oder Produktionsprozesse zusätzlich belastet.

Die Trends werden nicht nur in aufwendigen Fotos visualisiert, sondern im Rahmen des Trendforums im Saal Europa auf der ISH 2017 eins zu eins inszeniert. Messebesucher erhalten Amtworten auf ihre Fragen. In den Installationen, Foto-Inszenierungen und Blog-Beiträgen von „Pop up my Bathroom“ wird der Einfluß gesellschaftlicher Entwicklungen, aktueller Gestaltungstrends und technologischer Neuerungen dargestellt – und zwar auf eine recht experimentelle Weise. Die dabei entstehenden Bilder stellen die Lösungen in direkten Kontext zu den dargestellten Trends. Dadurch stehen die abstrakte Idee und das konkrete Produkt gemeinsam auf einer Bühne: Badewanne trifft auf Mode, Abtrennung auf LED-Licht und Dusch-WC auf Fernbedienung, wie in NFh Nr. 13/16 berichtet.




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