Weniger Champagner abgesetzt

Das Bureau du Champagne für Österreich und Deutschland organisierte auf der ProWein in Düsseldorf (19.-21.03.17 eine Pressekonferenz, um die Öffentlichkeit über den Absatz des Getränkes zu informieren. Weltweit wurden im vergangenen Jahr 306,04 Mill. Flaschen ausgeliefert, 6,53 Mill. weniger als 2015, ein Minus von 2,1%. Der Umsatz ging nur um 0,6% zurück, was verdeutlicht, daß es gelang die Preise zu erhöhen.

Deutschland steht im Ranking der Hauptabnehmer auf dem dritten Platz. Die Lieferungen aus der Champagne stiegen um 4,9% oder 581 273 Flaschen. Insgesamt wurden 12,49 Mill. Flaschen ausgeliefert. Nur in Frankreich selbst, in Großbritannien und in den USA wird mehr Champagne abgenommen, was natürlich nichts über den Pro-Kopf-Konsum aussagt.

Rasant zugenommen hat der Champagne Konsum in Österreich. Abgesetzt wurden 1,31 Mill. Flaschen, 2015 waren es 1,23 Mill. Österreich steht damit erneut auf Platz 18 der wichtigen Exportländer. In der Alpenrepublik gelang es ebenfalls die Preise anzuheben. Der Umsatz mit dem Getränk stieg um 8,9%.

Der Absatz der Häuser und Winzer der Champagne ging in Frankreich 2016 um 2,4% auf 157,95 Mill. Flaschen zurück. Der Anteil Frankreichs am Champagne-Absatz lag 2015 damit bei 51,6% (im Vorjahr 51,8%). Damit setzt sich ein mehrjähriger Trend fort: Der Exportanteil stieg in den letzten Jahren kontinuierlich von 38,4 Prozent im Jahr 2009 auf jetzt 48,4 Prozent.

Drittländer Der Export in Drittländer entwickelte sich leicht positiv: + 0,3% (nach 4,8%) mehr Bestellungen von außerhalb der EU gingen ein. Konkret wurden 70,77 Mill. Flaschen geordert.

Europäische Union: Die Champagne-Kunden in den EU-Ländern bestellten 2016 3,5% weniger und nahmen 77,31 Mill. Flaschen ab.




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