Rational AG: Verkäufe in Amerika legen stark zu

Die Rational AG hat das Geschäftsjahr 2017 stark begonnen. Die gruppenweiten Umsatzerlöse stiegen um 22%. In Nordamerika (USA und Kanada) betrug das Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr 58%. Hier war vor allem das Geschäft mit Kettenkunden sehr erfolgreich. Auch in Lateinamerika gehen die Geschäfte gut, hier gibt es ein Umsatzplus von 53%. In Brasilien fand die Produkteinführung des SelfCookingCenters statt.

In Europa (ohne Deutschland) konnten die Umsatzerlöse um 18% gesteigert werden. Wesentliche Wachstumstreiber waren wie auch schon in den Vorjahren die südeuropäischen Märkte, aber auch Länder wie Großbritannien oder die Türkei, die im letzten Jahr wegen politischer Einflüsse schwächer waren, lieferten einen Wachstumsbeitrag. In Asien lagen die Umsätze um 23% über Vorjahr.

Im Heimatmarkt Deutschland lagen die Erlöse um 5% unter Vorjahr. Grund dafür war im Wesentlichen das sehr hohe Umsatzniveau des Vorjahresquartals. Dieses resultierte daraus, dass aufgrund einer angekündigten Preiserhöhung im März 2016 viele Kunden damals den Kauf vorzogen.

In der übrigen Welt stieg das Geschäftsvolumen um 18%. Insbesondere Australien konnte hier überproportional wachsen - jedoch gegenüber einem relativ schwachen Vorjahresquartal.

Im ersten Quartal 2017 erzielte die Firma ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von € 101,1 Mill. (Vj. € 83,9 Mill.). Dies entspricht einer Steigerung von 21% gegenüber Vorjahreszeitraum. Die Rohertragsmarge lag mit 61% (Vj. 62%) nahezu auf dem erreichten hohen Niveau. Bereinigt um Währungseinflüsse lag die EBIT-Marge mit 26% in etwa auf dem Niveau des 1.Quartals 2016.

Das erste Quartal 2017 war bei Umsatz und EBIT deutlich besser als erwartet, heißt es im Geschäftsbericht. Ursachen waren positive Sondereffekte. Diese sind so im restlichen Jahresverlauf nicht zu erwarten, bzw. dürften sie sich verlangsamend auf die Entwicklung der Folgequartale auswirken. Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand der Rational AG die im Geschäftsbericht 2016 gegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2017, d.h. Fortsetzung des moderaten Wachstums bei Absatz und Umsatz, einen überproportionalen Anstieg der Kosten (es werden mehr als 100 neue Mitarbeiter eingestellt), ein leicht höheres EBIT als im Vorjahr und eine EBIT-Marge zwischen 26% und 27%.




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