EEG Umlage: Geld auf der hohen Kante

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Während Wirtschaft und normale Verbraucher über die hohen Energiekosten entsetzt sind, horten die Netzbetreiber einen Schatz von ca. € 4,9 Mrd. Eingezogen wird das Geld von den Stromkunden, die auf jede Kilowattstunde verbrauchten Stroms 6,88 Cent Umlage zahlen. Das waren € 14 Mrd. im ersten Halbjahr 2017, so will es das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das Betreiber von Windrädern und Solaranlagen, Biomasse- und Wasserkraftwerken mit ca. € 12 Mrd. subventioniert. Die Differenz ergibt sich aus € 2,9 Mrd., die noch vom vorigen Jahr auf dem Konto lagern.
Dieser Unfug allein wird noch von einem größeren gespeist. Das Gesetz verpflichtet die Netzbetreiber dazu, die Überschüsse zu verzinsen, und zwar mit 0,3% über dem Euribor, dem Referenzzinssatz für Geschäfte zwischen Banken. Doch der liegt derzeit im Monatsschnitt bei knapp minus 0,4%. Die Folge: negative Zinsen. In den ersten sechs Monaten fielen € 820 000 Strafzinsen an. Macht ja nix, das Geld ist ja da.
Quelle: NFh Nr. 08/17




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