Antibotika in der Tiermedizin

"Reserveantibiotika" für den Menschen sollen nicht länger in der Tiermedizin angewendet werden. Das hat der Gesundheitsausschuß des Europäischen Parlaments (EP) beschlossenen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sterben in der Europäischen Union jährlich 25.000 Menschen, weil Antibiotika ihre Wirkung verlieren. Ein entscheidender Teil des Problems ist die unkritische Anwendung von Antibiotika in der Tiermedizin. Hier entstehen antibiotikaresistente Keime, die dem Menschen gefährlich werden können.

Der Einsatz von Antibiotika soll in Zukunft im Stall und die Verabreichung durch den Tierarzt beziehungsweise den Landwirtstrenger reguliert und kontrolliert werden. Tierarzneimittel dürfen auf keinen Fall dazu benutzt werden, schlechte Haltungsbedingungen der Tiere zu kompensieren und die eigentlichen Ursachen für etwaige Krankheiten zu unterdrücken, heißt es.
 
Der im Gesundheitsausschuss gefaßte Beschluss sieht demnach vor, dass bestimmte Antibiotika, die bei Menschen als letztes Mittel eigesetzt werden – sogenannte Reserveantibiotika - in der Tiermedizin nicht mehr oder nur unter besonders strengen Bedingungen eingesetzt werden dürfen.

Des Weiteren sieht ein neues Tierarzneimittelgesetz vor, dass Fleischimporte aus Drittstatten zukünftig den EU-Regeln genügen müssen.
Quelle: Topagrar.com




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