Fraport: Ergebnis hält mit Umsatz nicht Schritt

Der Fraport-Konzern bilanziert für das ersten Halbjahr 2018 ein Umsatzwachstum von 13,0% auf € 1,532 Mrd. Der Anstieg resultiert wesentlichen aus einer positiven Verkehrsentwicklung. Daraus ergeben sich höhere Erlöse aus Flughafenentgelten und Sicherheitsleistungen, gestiegene Bodenverkehrsdienst- und Infrastrukturentgelte. Die Töchter Fraport Greece (€ 83,5 Mio.) und sowie Fortaleza und Porto Alegre (€ 76,4 Mio.) trugen zum Umsatzwachstum bei, wobei beide letztgenannten erstmals konsolidiert wurden.

Das operative Ergebnis konnte ebenfalls deutlich um 9,8% auf € 461,3 Mio. gesteigert werden. Dämpfend wirkten allerdings u.a. verkehrsbedingt gestiegene Personalaufwendungen im Abfertigungs- und Sicherheitsbereich in Frankfurt. Der Zinsaufwand von Fraport Greece sowie bei den Gesellschaften Fortaleza und Porto Alegre beeinflusste das Finanzergebnis negativ, weshalb das Konzern-Ergebnis nur um 2,8% verbessert werden konnte und sich auf € 140,8 Mio. stellte.

Höhere Investitionen am Standort Frankfurt und an den internationalen Beteiligungsflughäfen führten zu einem rückläufigen Free Cash Flow. Dieser verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2018 um € 221,3 Mio. auf € minus 23,2 Mio.

Im ersten Halbjahr 2018 zählte der Flughafen Frankfurt 32,7 Mio. Passagiere, ein Plus von 9,1%. Das Cargo-Aufkommen blieb mit rund 1,1 Mio. Tonnen in etwa auf Vorjahresniveau. Die Flughäfen des internationalen Portfolios verzeichneten allesamt starke Passagierzuwächse.

Aufgrund der starken Passagierentwicklung in Frankfur/M.t in den ersten sechs Monaten erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 nunmehr ein Fluggastaufkommen von wenig mehr als 69 Mio. Passagieren. Ohne Berücksichtigung der ergebniswirksamen Effekte aus dem erwarteten Verkauf der Anteile am Flughafen Hannover hält der Vorstand am Ausblick für die finanziellen Kennzahlen fest. Es wird ein Konzern-Ergebnis im Rahmen von € 400 Mio. und € 430 Mio. erwartet.

Aus dem Abschluss des Anteilsverkaufs am Flughafen Hannover erwartet der Vorstand zudem positive Effekte auf das Konzern-Ergebnis in Höhe von rund € 25 Mio.

Den Konzern-Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2018 steht im Internet.
http://ots.de/rl642p




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