Tourismusstrategie – ein Papiertiger?

Das Bundeskabinett hat am heutigen Dienstag (30.04.19) die Eckpunkte der im Koalitionsvertrag vorgesehenen „Nationalen Tourismusstrategie“ gebilligt, welche die Administration erarbeitete.

Dazu erklärt BTW-Generalsekretär Michael Rabe - unser Foto: „Wir begrüßen sehr, daß die Bundesregierung sich das Thema Tourismus aktiv auf die Fahnen schreibt und ihre Tourismuspolitik strategisch und unter Berücksichtigung der Vielfalt an Themen und beteiligten Politikbereiche koordinieren und weiterentwickeln will. Höchst positiv ist aus unserer Sicht, dass die Regierung in ihrem Eckpunktepapier die Relevanz der Tourismusbranche als starke Wirtschaftskraft und überdies als Instrument des kulturellen Austauschs, der Völkerverständigung und damit letztlich auch der Friedenssicherung betont und voranstellt“.

Die Absichtserklärung sagt z.B möglichst geringe bürokratische Belastungen, faire steuerliche Rahmenbedingungen sowie moderne, bedarfsgerechte Mobilität und digitale Infrastruktur zu.

Der Verband sagt: Es kommt jetzt darauf an, daß die Regierung auch in diesem Sinne liefert, z.B. wenn es um Fragen wie den Abbau der wettbewerbsverzerrenden Urlaubs- und Luftverkehrsteuer, den überfälligen Breitbandausbau im ländlichen Raum oder den Einsatz gegen neuerliche „Bürokratiemonster“ geht, wie sie die Branche zuletzt mit Pauschalreiserichtlinie oder Datenschutzgrundverordnung massiv getroffen haben.

Fachleute halten das aber für eher unwahrscheinlich.




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