BTW als Mahner

Im Vorfeld der Europawahlen am 26. Mai unterstreicht der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) die Wichtigkeit der EU-Errungenschaften für die Branche und veröffentlicht seine Positionen zur Europawahl. „Die Tourismuswirtschaft ist ein großer Befürworter und Freund Europas. Keine andere Branche profitiert so sehr von den EU-Erfolgen, wie den offenen Grenzen, der einheitlichen Währung und der Arbeitnehmerfreizügigkeit", sagt BTW-Generalsekretär Michael Rabe.

Die Europäer lieben es, zu reisen und in Deutschland heißen wir sie gerne willkommen. 60 Prozent aller Übernachtungen ausländischer Gäste in Deutschland gehen auf das Konto von Reisenden aus EU-Staaten. Gleichzeitig liegen acht der zehn beliebtesten ausländischen Urlaubsziele der Deutschen in der EU. Tourismus ist ein großer Wirtschaftstreiber und Arbeitgeber in Deutschland und der gesamten EU. Die Tourismuswirtschaft ist eine der wichtigen Schlüsselbranchen des 21. Jahrhunderts. Diese gilt es, in der kommenden EU-Legislaturperiode zu stärken.

Auf der „To-Do-Liste“ der neuen EU-Legislaturperiode sieht die Tourismuswirtschaft z.B. den Abbau von und Verzicht auf überbordende Bürokratie, die Förderung von „Seamless-Travel“ und einen ordnungspolitischen Rahmen für Digitalisierung und „Sharing Economy“. Zudem appelliert Rabe an die Legislative, Vorhaben schon von Anfang an daraufhin zu untersuchen, welche Auswirkungen sie auf die Tourismuswirtschaft haben könnten.




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