Die Kempinski AG kündigt

den Managementvertrag, mit dem bisher das Grand Hotel Heiligendamm betrieben wurde. Als Grund werden „Vertragsbrüche“ und „Nichtzahlungen“ von Managementgebühren im Verlauf der letzten zwei Jahre angeführt.
In seiner Kündigung erklärt der Vorstand der Kempinski, „daß die ständige Einmischung des Besitzers in den täglichen Hotelbetrieb die Aufgabe behindert habe, seine international anerkannte Expertise im Luxushotel-Management effektiv auszuüben“ und das Hotel auf einer soliden wirtschaftlichen Basis zu managen. Dem widerspricht die Grand Hotel Heiligendamm & Co KG, vertreten durch Martin R. Smura: „Kündigungsgründe stehen Kempinski nicht zu, insbesondere keine fälligen Managementgebühren, sondern im Gegenteil, die Eigentümern haben Gegenforderungen in Millionenhöhe. Die rechtlichen und finanziellen Differenzen können nur gerichtlich geklärt werden.“ Man wirft Kempinski insbesondere vor, das Haus zu billig vermarktet zu haben
Die Eigentümergesellschaft (im wesentlichen ein Fundus-Fonds und darin führend A. August Jagdfeld – Hotelier des Jahrs 1998) wird das Hotel zukünftig individuell führen, und das Angebot erweitern, u.a. durch Investitionen in weitere Restaurants, Sportanlagen, Wellnesseinrichtungen sowie Kultur. Dazu haben die Gesellschafter im Dezember eine Kapitalerhöhung beschlossen, sagt Smuara. Man bleibt Mitglied bei Leading Hotels of the World (lesen Sie eine ausführliche Darstellung der Ereignisse in der gedruckten Ausgabe von Nfh 02/09).




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