Der Hausgerätemarkt zeigt sich resistent

Der Umsatz der deutschen Hausgeräteindustrie wird 2009 gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von etwa 3% aufweisen. Zu Herstellerabgabepreisen ohne Mehrwertsteuer wird in diesem Jahr der Inlandsumsatz mit Großgeräten, Kleingeräten und Hauswärmetechnik etwa € 7,3 Mrd. betragen. Das entspricht etwa € 11,5 Mrd. zu Endverbraucherpreisen. Für 2010 erwartet die Branche bei Großgeräten ein stabiles Geschäft auf Vorjahresniveau und ein leichtes Wachstum von bis zu 2% bei Kleingeräten.
Energieeffizienz spielt inzwischen eine dominierende Rolle. Der ZVEI begrüßt, daß in Brüssel ein Kompromiß zum neuen Energielabel gefunden wurde. Die Hersteller brauchen eine Kennzeichnung, um den technischen Fortschritt deutlich zeigen zu können.
Das Wachstum in Deutschland kann die erneut deutlichen Exportrückgänge nicht kompensieren. Das betrifft Groß- und Kleingeräte gleichermaßen. Es schrumpfen wichtige Märkte in Europa und Nordamerika weiterhin zum Teil zweistellig. Nur in Lateinamerika und Asien sind die Absatzzahlen stabil oder leicht steigend. Nach vorläufigen Zahlen werden die deutschen Ausfuhren von Hausgeräten zum Jahresende 2009 um etwa 12% auf knapp € 6 Mrd. zurückgehen. Die Produktion in Deutschland schrumpft um 7% auf ein Volumen von € 8 Mrd.




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