Schlosshotel Velden soll endlich verkauft werden

Die Immobilie befindet sich bekanntlich in Besitz der Hypo Alpe Adria, an der sich die Bayerische Landesbank die Finger verbrannte, ebenso wie viele andere. Bewirtschaftet wird die Prominenten Herberge am Wörthersee von Capella, das Hotelunternehmen, das auf Horst Schulze basiert, ehemaliger Präsident von Ritz-Carlton. Er steht für gut und teuer.
Der Verkauf von Schloss Velden schien schon in trockenen Tüchern. Eine italienische Gruppe „Serramania“, erweitert um österreichisches Kapital im Umfeld des Immo-Entwickler Nikolaus Lengersdorff wurde als Käufer gehandelt, wie das in Wien erscheinende WirtschaftsBlatt in seiner online Ausgabe meldet. Wie es heißt, wurde die geforderte Bankgarantie aber nicht vorgelegt.
Eine solche dürfte für den jetzt angesagte Interessenten, Karl Wlaschek, kein Problem sein. Der Gründer der Einzelhandelskette Billa, die er 1996 an Rewe veräußerte, gilt als äußerst solvent. Er ist allerdings schon 92 Jahre alt.
Bei der Hypo Alpe Adria hofft man nun, daß durch das Auftauchen von Wlaschek das Interesse angeheizt und die geforderten € 60 Mill. erlöst werden können – was angesichts von bisherigen Investitionskosten in Höhe von € 130 Mill. noch immer ein ordentliches Verlustgeschäft wäre.
Die Bank erwarb das Anwesen 2006 von Gunter Sachs für € 22 Mill. Das 1603 erbaute Schloss am Wörthersee wurde mit einem Aufwand von zunächst € 100 Mill. saniert und um 50 Privatresidenzen erweitert. Seit 14 Monaten ist Elmar K. Greif (65) auf dem Chefsessel im Schlosshotel. Er sieht die Entwicklung - wie er in einem Telefongespräch mit Nfh versicherte - gelassen: „Es wird ein Luxushotel bleiben, alles andere muß man abwarten.“




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