InterContinental kündigt Managementverträge

Die Häuser in Berlin, Düsseldorf und Köln sollen ab 01.04.11 nicht weiter betrieben werden. Entsprechende Managementvertäge mit der Neuen Dorint GmbH wurden mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt unplanmäßig gekündigt. Wie Robert Herr, GM des Berliner InterConti - unser Foto - , im Gespräch mit NFh erläuterte, sind der Grund andauernde Rechtststreitigkeiten mit dem Vertragspartner Dorint, der die Immobilien gepachtet hat, Köln und Düsseldorf von einem Dr.Ebertz Fonds, das Berliner Haus von der Union Investment. Über die Substanz des Streits wollte sich Herr nicht äußern, aber man braucht kein Hellseher zu sein um zu wissen, daß es um Geld geht. Köln und Berlin sind defizitär, nur Düsseldorf profitabel.
Die Beschäftigen der InterContis in Berlin, Köln und Düsseldorf sind Angestellte bei Dorint. Die GM werden von InterConti gestellt. Wie es in einem offiziellen Statement von Dorint heißt, gibt keinen Zweifel, daß die Hotels weitergeführt werden. Zu einer Betriebsunterbrechung werde es nicht kommen. Dorint verhandelt intensiv mit namhaften international tätigen Hotelkonzernen, um sie für das Mangement an den Standorten zu gewinnen. Auch prüft die Neue Dorint GmbH den Betrieb der Hotels unter der Eigenmarke Dorint Hotels & Resorts.
Bei der Entwicklung kann es sich natürlich auch um eine Pokerrunde handeln, die zu neuen Managementverträgen mit InterConti führt. Es ist noch das Beispiel Hamburg in Erinnerung, wo das Haus an der Fontenay 10 schon geschlossen war, ehe sich die Verantwortlichen auf eine neue Betriebsvereinbarung einigen konnten und InterConti an Bord blieb.
Robert Herr: „Ich gehe davon aus, daß wir im April nicht mehr Manager der Hotels in Berlin, Düsseldorf und Köln sind.“




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